Holzkraftwerk Ernst Reuter / West-Spreeufer
Kommentar von Jürgen Heinz Peter Deutsch / Freelancer / @Deutsch_Zeit
Achtung
Hohe Kosten durch das Holzkraftwerk
Das für 2030 zukünftige Holzkraftwerk Ernst Reuter, am West-Spreeufer/Spandau, kostet rund 250 Millionen Euro, mit dem Risiko enorm steigender Preise
Der Streit, zwischen dem landeseigenen Fernwärmebetreiber BEW und Umweltverbänden, um das "geplante Holzkraftwerk" auf dem Gelände des alten Kraftwerks "Ernst Reuter" (Spandau) - gebaut in der Berliner Blockade-Zeit 1948/49 - geht weiter.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) machte ein juristisches Gutachten öffentlich, wonach die Anlage nicht genehmigungsfähig sei. Die Expertise ist Teil der Öffentlichkeitsbeteiligung im Genehmigungsverfahren, die am 09. Januar endete.
Das Gutachten verweist jedoch auf Zweifel in der Wissenschaft, ob der Einsatz von "hochwertiger Biomasse" überhaupt zu einer kohlendioxidfreien Fernwärmeversorgung beitragen kann. Die Umweltverträglichkeitsprüfung weise Defizite auf. So sei nicht untersucht worden ob die Feinstaub-Emissionen auch unterhalb künftig geltender Grenzwerte bleiben und auch der Artenschutz sei nicht ausreichend berücksichtigt worden.
FAZIT
Insgesamt wäre der Betrieb eines Holzkraftwerks "eine sehr große Belastung für die Stadtnatur und Umwelt".
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