25/10/2025

Schwarz-Blau>Kopfkreuz 2026 - neue Landtage 

   von Jürgen Heinz Peter Deutsch    

       "SchMerz" -  Abgrenzung von der AfD hat Umdenkwurzeln

      BK "SchMerz" hat die Konditionen für eine Zusammenarbeit                                                mit Alice Weidel

Friedrich "SchMerz" sagt der AfD "härtesten" Kampf an. So lauten die Schlagzeilen nach der CDU-Präsidiumsklausur: Vielleicht ein letztes Mal?

In Umfragen rangiert die AfD bereits vor der Union, im Osten erreicht sie 34 bis 40 Prozent Wählerstimmen, im Westen holt sie dramatisch auf: so liegt sie in Baden-Württemberg bei 21, in Rheinland-Pfalz bei 19 Prozent. Im Westen und Osten werden 2026 neue Landtage gewählt.

Seit Jahren mehren sich die Stimmen in der CDU, die eine Abkehr von der leidigen Brandmauer-Doktrin verlangen. Zuerst waren es nur ein paar Aufmüpfige aus den strukturschwachen Ostgebieten der CDU, aber dann meldeten sich auch Vorzeige-Konservative aus den westlichen Hochburgen. So Jens Spahn, der forsche Fraktionsvor-sitzende der UNION, EX-Verteidigungsminister Karl Theodor zu Gutenberg, EX-CDU-Generalsekretär Peter Tauber. Sie alle wollen die "Brandmauer" lieber Heute als Morgen durch leichter Überquerbare rote Linien ersetzen. Würde die AfD auf völkisches Gedankengut verzichten, sich von rechtsextremen Positionen und Personen trennen, EU, NATO und Westbindung freudig begrüßen und Wladimir Putin's Russia aus ganzem Herzen ablehnen, kämen sie als Gesprächs- und Kooperationspartner der UNION durchaus in Betracht.

Die clevere Absicht hinter der Rote-Linie-Strategie: Nicht die UNION soll in selbstzerstörerische Dilemma getrieben werden, sich immer wieder zwischen "linken" Koalitionspartnern und der AfD entscheiden zu müssen, sondern die "AfD soll in einem gemäßigten und einen radikalen Flügel" -  gespalten werden. Mit den Gemäßigten würde man gegebenenfalls auch Mehrheiten bilden.

Der lang aufgestaute Frust darüber, das die Mehrheit der Bürger seit zehn Jahren Mitte-rechts wählt, aber stets Mitte-links Regierungen bekommt (laut Spahn im Sept.), könne dadurch aufgelöst werden.

FAZIT

CDU-Vordenker Andreas Rödder (Deutscher Historiker) warnt in diesem Zusammenhang vor dem Liebäugeln mancher Christdemokraten, mit einem AfD-Verbot. Ein Verbotsverfahren, das zum Wegfall sämtlicher Stimmen für die AfD und damit flächendeckend zu rot-rot-grünen Parlamentsmehrheiten führt, wäre der sichere Weg zum Bürgerkrieg.

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