Die wirkmächtige deutsche Gefahr
GEOPOLITIK
Mit unbegrenzten Mittel wird die Bundeswehr aufgerüstet - Frankreich und Polen schlägt die wachsende militärische Stärke Deutschlands, in Verbindung mit der Vergangenheit, aufs Gemüt. Der frühere PIS-Premierminister M. Morawiecki warnte vor der "Rückkehr deutscher Macht".
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Jürgen Heinz Peter Deutsch
Manchmal macht es die Regierung ausländischen Kommentatoren, Experten und Mainstream-Medien einfach nicht recht. Deutschland hält sich zurück und liefert bei Irak-Kriegsausbruch nur passive Verteidigungswaffen, sowie Helme und Verbandsmaterial, deshalb erntet sie, wie die Regierung Olaf Scholz und ihre unglückselige Verteidigungsministerin Christine Lambrecht, nur Häme, Spott und Empörung. Verkündet sie dann die Zeitenwände mit einem 100 Milliarden-Aufrüstungsprogramm und ändert drei Jahre später sogar das Grundgesetz, um unbegrenzt weiter aufrüsten zu können, geht ein Seufzen der Erleichterung durch Europa. Allerdings nicht bei allen: Frankreich und Polen schlägt die wachsende militärische Stärke Deutschlands - in Verbindung mit der Vergangenheit - aufs Gemüt. Übertönt zwar vom Lob des NATO-Generalsekretärs Mark Rutte, der Vertreter baltischer Staaten, sowie der Ukraine, gab es dennoch auch Kritik am deutschen Aufrüsten, die - anders als jene aus der Bundesrepublik selbst - nicht pazifistisch motiviert war.
FAZIT
Im Juni 2022 sagte der PIS-Vorsitzende Jaroslaw Kaczynski bei einer Rede in Sochaczew, er wisse nicht, ob die Deutschen gegen Russia oder gegen Polska aufrüsten - wie es seine Art ist, erging er sich in vagen Verdächtigungen: Dokumente sind ans "Licht" gekommen und seine Partei habe eigene Informationen darüber. Der frühere Ministerpräsident Mateusz Morawiecki warnte vor einer "Rückkehr der Deutschen Macht" - in Verbindung mit der deutschen Vergangenheit >...<


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