Über US-Basen in den Golfstaaten wird verstärkt nachgedacht
Jürgen Heinz Peter Deutsch
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Das Sicherheitsversprechen, das mit den US-Basen einst verbunden schien, hat sich mit dem Angriffskrieg - USA & ISR - gegen den Iran als trügerisch erwiesen und führt zu teils erheblichen Kollateralschäden
Das gilt für zivile Objekte und Menschenleben in einer Region, die es gewohnt ist, auf Wohlstand und in Frieden zu setzen. Im Moment jedoch gelten die iranischen Gegenangriffe auch Wirtschaftsunternehmen, die gemeinsam mit US-Firmen betrieben werden. Vorrangig handelt es sich um Förde- und Aufbereitungsanlagen für Öl und Gas. Zusammen mit dem faktisch zum Erliegen gekommenen Schiffverkehr in der Straße von Hormus (Persischer Golf) können sich die Golfstaaten deren Verlust definitiv nicht leisten. Sie werden zu Opfern eines asymmetrischen Schlagabtauschs, in dem die Attacken des Iran Wirkung hinterlassen. Sie dürfte auch darin bestehen, das die Bevölkerung der Golfstaaten verstärkt über den Sinn dieser US-Militärbasen nachdenkt und fordert die Nutzungsrechte derart einzuschränken, wie das bei vergleichbaren US-Einrichtungen in Deutschland (Ramstein & Büchel) und in der Türkei (Incirlik nähe Adana) der Fall ist.
FAZIT
Vor Jahren noch wäre es den Vereinigten Staaten von Amerika vielleicht gelungen US-Basen in Saudi-Arabien, Katar, Oman, Bahrain, oder die Arabischen Emirate für einen gemeinsamen Krieg gegen den Iran zu gewinnen?


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