Ungarische Gesellschaft & Regierung in Abhängigkeit Chinas
von Jürgen Heinz Peter Deutsch / Freelancer / @Deutsch_Zeit"Der Weg ist das Ziel"
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KOMMENTAR
Chinesischer Staatschef Xi Jinping baut seine Präsenz in Budapest/Ungarn mit Milliarden Investitionen aus - die mögliche wirtschaftliche Abhängigkeit Viktor Orbáns (Fidesz-Partei) von China ist nun messbar: Die beiden größten Einzelkredite Budapests aus China belaufen zusammen 2,3 Milliarden Euro - mehr als ein viertel aller ausländischen Kredite, aber mit wachsender Zusammenarbeit steigen auch politische Risiken und Sorgen um die ungarische Souveränität.
Die chinesische Regierung in Peking dringt in alle Beziehungen ein - staat-, gesellschaft- oder wirtschaftlicher Ebene. Es nehmen auch die chinesischen Großprojekte in Ungarn Gestalt an. Es soll dieses Jahr die Hochgeschwindigkeits- bahnstrecke Budapest/Belgrad (B&B) in Betrieb gehen. Zudem planen zwei Schlüsselakteure der China-Industrie - der Batteriehersteller CATL und der E-Autobauer BYD - dieses Frühjahr ihre Produktion in ungarischen Werken zu starten.
Auch im digitalen Bereich ist die Anwesenheit sichtbar. Zwei der drei ungarischen Mobilfunkanbieter haben ihre 5G-Netze mit der chinesischen Technologie aufgebaut - mit ZTE und Huawei.
FAZIT
was als wirtschaftlicher Rettungsanker begann, hat sich längst zu einer strategischen Verflechtung entwickelt.
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