Arzneimittel fehlen - PFAS-Chemikalien Verbot
Auch Jahre nach Corona bleiben Medikamente in Deutschland knapp, mit Folgen für Patienten und das Gesundheitssystem - Gründe sind globale Abhängigkeiten - Arzneimittel meist im Ausland produziert
von Jürgen Heinz Peter Deutsch / Freelancer / @Deutsch_Zeit
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ANALYSE
Mehrere Faktoren erschweren die Arzneimittelversorgung
Neben Problemen in der Herstellung von Wirkstoffen, in den Produktionskapazitäten und fehlenden Materialen zur Verpackung (PFAS-CHEMIE) erschwert auch Detailregulierung die Versorgung. Herstellungsprozesse und Qualitätsmerkmale sind einer so massiven Regulierung unterworfen, das allein schon diese für Lieferverzögerungen sorgt. Das kann sich vorwiegend in Zeiten von Nachfragespitzen nachteilig auswirken.
So kann dem Pharmaverband zufolge schon eine nicht verfügbare Verpackung für eine Kochsalzlösung einen Produktionsprozess verzögern. Geplante neue EU-Regulierungen zu Bereichen wie Verpackungsmüll und über Abwasserbestimmungen, bis zum geplanten Verbot der PFAS-CHEMIKALIEN drohen, die Situation noch weiter zu verkomplizieren. Sie könnten kostspielige oder zeitintensive neue Anpassungen erforderlich machen, die ebenfalls die Europäische Union als Standort oder Markt unattraktiver machen.
Weitere Faktoren für die anhaltenden Probleme in der Arzneimittelversorgung sind vielerorts ausgelastete Produktionsstätten vor Ort. So ist es häufig nicht möglich, kurzfristig akuten Nachfrageschüben mit adäquater Produktion zu begegnen. Das weitere Problem ist der Fachkräftemangel. Er hemmt gerade in Zeiten knapper Kapazitäten auch eine Verstärkung der Produktivität.
FAZIT
Apotheken und Ärzte müssen häufig Ersatzpräparate suchen, Importe veranlassen oder Alternativen prüfen. Besonders schwierig ist das für Patienten, wenn lebenswichtige oder alltägliche Medikamente betroffen sind und kein einfacher Ersatz verfügbar ist ...
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