Selenskyis Versuch gegen Korruption
KOMMENTAR
Korruption in der Ukraine ist ,,risikoarm" & ,,hochprofitabel" - so eine Studie der US-Buchprüfer von 2025
von Jürgen Heinz Peter Deutsch / unabhängiger Journalist / @Deutsch_ZeitDer Top-Fall 2025
In der Ukraine wurden 2025 weniger Korruptionsfälle als 2024 bekannt, erwiesen sich jedoch weitaus brisanter, weil diese Fälle in den engsten Bekannten- und Freundeskreis des Präsidenten Selenskyi führten. Der absolute Top-Fa ll in 2025 war die ,,Operation Midas" von NABU.
Die Behörde ermittelte gegen Timur Minditsch, ein Geschäftsmann aus dem Umfeld Selenskyi, sowie dessen Präsidialamtsleiter Andrij Jermak. Im Sommer gab das NABU bekannt, das es beide abgehört habe. Die Agentur vermutete Bestechungen im lukrativen ukrainischen Energiesektor. Doch anstatt der Verdächtigen wurden die NABU-Ermittler vom ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU festgenommen.
Schlüsselfigur - Der Israeli Minditsch
Im Zentrum der Ermittlungen seht jedoch der Filmproduzent und frühere Geschäftspartner von Selenskyi, Timur Minditsch. Er gilt als Schlüsselfigur des Energoatom-Besteschungsfalls. Er ist sowohl ukrainischer als auch israelischer Staatsbürger und setzte sich kurz vor der Hausdurchsuchung der NABU nach Israel ab. Er soll vorher gewarnt worden sein. Minditsch ist in Israel vor Strafverfolgung sicher, da Israel keine eigenen Staatsbürger an andere Staaten ausliefert. Auch gegen sein Cousin Leonid laufen Korruptionsermittlungen. Journalisten der ,,Ukrajinska Pravda" spürten Minditsch in Israel auf und konfrontierten ihn damit, das er außerdem wegen ,,Unregelmäßigkeiten" beim ukrainischen Rüstungskonzern ,,Fire Point" unter Korruptionsverdacht stehe.
Fire Point - Rüstungsfirma
Fire Point entwickelt und produziert im Auftrag des ukrainischen Verteidigungsministeriums autonome Drohnen und Marschflugkörper. Timur Minditsch soll stiller Teilhaber der Rüstungsfirma sein und für sie Lobbyarbeit bei der ukrainischen Regierung betreiben haben. Minditsch (Verdächtig) bestreitet alle Vorwürfe.
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