29/08/2025

Sowjetrepublik (UdSSR) - "war einmal" >

 Russische Föderation - "nie wieder Zerfall"

von Jürgen Heinz Peter Deutsch


Das Wladimir Putin kaum zu Konzessionen, zur Beendigung des Ukrainekrieg's bereit ist, scheint nicht nur Ausdruck des geopolitischen Kampf's um Einflusssphären, sondern hat auch viel mit der Verfasstheit des russischen Regime's im Innern zu tun.

Putin und sein Machtzirkel gehören jener Generation an, die beim Zerfall der Sowjetunion politisch präsent war (KGB-Chef in Dresden) jedoch keinen Einfluss auf die damaligen Entscheidungen hatte (Putin war ein Gegner des Zerfall's). Bis heute haben sie offenbar einen nachhaltigen Groll über das aus ihrer Sicht fehlerhafte Management Michael Gorbatschow's, des sowjetischen Ende's.

Das Zerfallsnarrativ wirkt nach wie vor als traumatische Schlüsselerfahrung, deren Wiederholung um jeden Preis verhindert werden soll, die Angst vor einem erneuten Staatszerfall stellt für die russische Führung eine reale, existentielle Bedrohung dar. Die Führung sieht sich von einem geopolitischen Feuerring (NATO) umgeben > von Konflikten, die nach russischen Verständnis maßgeblich durch den Westen, insbesondere die USA angeheizt werden, um in Moskau einen Regimewechsel zu erzwingen.

FAZIT

Das Bild ,,NATO-Festung" des belagerten Russland, prägt nachhaltig das sicherheitspolitische Denken der russischen Elite.

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@Deutsch_Zeit

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